Vor Ort beim Reitverein Lilienthal

 
 

 

Durch die Planungen des Bürgermeisters für ein Wohngebiet an der Mauerseglerstraße ist die Zukunft des Reitverein Lilienthal ungeklärt. Da der Investor, Herr Damaschke im Bauauschuss bereits Konflikte bei einem Nebeneinander aufzeigte, hat sich eine Delegation der SPD am vergangenen Wochenende vor Ort ein Bild von der Situation gemacht.

Wir danken zunächst einmal dem Vorstand des Reitvereins, dass sie sich die Zeit genommen haben um mit uns das gesamte Gelände zu besichtigen, die Planungen des Wohngebietes, samt Grundschule und KiTa vor Ort aufzuzeigen und zu diskutieren, welche Auswirkungen die Planung auf den Betrieb des Reitvereins hat.

Insgesamt haben sich unsere Befürchtungen alle mehr als bestätigt.

  • Das Wohngebiet wird wie bereits bekannt, keinen Zugang für Autos zur Gemeinde haben, sondern soll nur über einen Rad- und Fussweg angeschlossen werden. Die Möglichkeiten für einen Rad- und Fussweg waren ein Hauptaspekt des Besuches und sind nicht akzeptabel. Es entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken für Kinder, die den Weg nutzen werden. Insbesondere dort wo nach der derzeitigen Planung Pferde und Kinder den Rad- und Fussweg kreuzen sollen, besteht ein großes, offensichtliches Unfallrisiko. Es ist völlig unerklärlich, wie man an einem Rad- und Fussweg offenen Auges Pferde und Kinder aneinander vorbei laufen lassen will.
  • Durch den Wegfall von bisherigen Weideflächen wird der Reitverein gezwungen sein, die Zahl von bisher eigenen 28 Pferden zu reduzieren. Diese müssen vorraussichtlich zudem auf Sandflächen gehalten und zugefüttert werden.
  • Die Möglichkeiten Turniere durchzuführen, wird erheblich eingeschränkt, da Parkflächen verloren gehen werden. Da notwendige Investition bislang aus den Turniereinnahmen generiert werden, ist unsicher, wie der Reitverein solche Ausgaben zukünftig bestreiten kann.
  • Durch die Bebauung bisheriger Weideflächen findet eine weitere Versiegelung grüner Flächen statt und eine attraktive Lilienthaler Grünfläche geht verloren. Durch das Bauvorhaben ist das angrenzende Feuchtbiotop in seinem Fortbestand gefährdet.

Zusammenfassend ist an diesem Tag klar geworden, dass für den Bürgermeister mit seiner Ratsmehrheit aus CDU/FDP/Querdenker weder die Sicherheit der Kinder, noch die Zukunft der Reitsportler eine Rolle spielen. Hier möchte man sich offenbar entgegen jeder Vernunft über die Schaffung eines neues Wohngebiet profilieren.

Wir werden unsere Erkenntnisse in die internen Beratungen mitnehmen und öffentlich im weiteren Verlauf vortragen.

Der Vorstand des Reitvereins mit Vertretern der SPD

Im Hintergrund sieht man den kleinen Fussweg, der als Fuss- und Radweg ins Wohngebiet führen soll. Kinder und Pferde sollen sich diesen zukünftig teilen.

Gemeinsame Begehung des Geländes.

Vor Ort für die SPD: Christian Wechselbaum, Rolf Nordmann und Gert Traupe (v.l.n.r.)

 
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